Februar 2018

      Februar 2018

      01.02.2018

      Das einsame Haus am grünen See – Anthologieausschreibung des Verlags ohneohren

      Inhaltliche Anforderungen:
      Im Exil. Verbannt. Verstoßen. Geflohen.
      In der Einsamkeit fremder und bekannter Welten stranden Ausgestoßene aus unterschiedlichen Gründen. Politisch Verfolgte, als kriminell Abgestempelte oder tatsächlich Kriminelle – die Gründe für das einsame Dasein von Individuen sind vielfältig.
      Wir suchen nicht nur die Gründe für die Einsamkeit von ProtagonistInnen. Auch ihr Umgang mit dem symbolischen „einsamen Haus am grünen See“, die Schwierigkeiten einer veränderten Lebensweise, die Probleme, die Statusverlust, Sehnsucht nach anderen Wesen und Welten mit sich bringen, sollen thematisiert werden.

      Wir suchen politische Science-Fiction, keine Dystopien (außer als Andeutung, wenn die Geschichte das erfordert). Horror-Elemente passen auch gut zum Thema.

      Raumstationen, einsame Planeten und in der Leere des Alls trudelnde Schiffe sind gute Möglichkeiten, die angedacht werden können.

      Dieses Mal sollen es eindeutig ernste Geschichten sein, feiner Humor ist aber immer herzlich willkommen.

      Der/die Protagonist/in soll tatsächlich allein sein. Halluzinationen, Tiere und Pflanzen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Zivilisation darf auch aus der Ferne sichtbar sein (Flugverkehr, Schiffe oder vermutete Bewegungen im Wald zum Beispiel). Je nach gewähltem Ort ist auch die Verbindung durch Post, E-Mail oder ähnliche Kommunikationswege möglich, sollte aber spärlich eingesetzt werden.

      Zur Erzählweise bieten sich Tagebucheinträge an, die durchaus einen Teil des Beitrags oder die gesamte Geschichte umfassen dürfen.

      Für den Hintergrund gibt es zwei Recherchewege, die wir AutorInnen empfehlen möchten: Zum einen sind es die politischen Gründe für den Exilstatus, zum anderen die psychologischen Auswirkungen auf die ExilantInnen. Ein solider Hintergrund und gut aufgebaute Atmosphäre sind bei dieser Ausschreibung wesentlich wichtiger als rasante Action.

      So gerne wir bereits bekannte Welten haben, bitte keine Einsendungen von Fanfiction jeder Art und zu offensichtlichen Anlehnungen an andere Science-Fiction-Werke.

      Umfang:
      maximale Länge von 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

      Teilnahmeberechtigung:
      • Wir suchen Kurzgeschichten mit einer maximalen Länge von 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
      • Zu jeder Geschichte bitte eine Kurzvita und die kompletten Kontaktdaten (in einem eigenen Dokument) einreichen.
      • Pro AutorIn darf ein Beitrag eingereicht werden.
      • Keine gewaltverherrlichenden Texte
      • Jeder Beitrag muss eigenständig verfasst sein, darf keine Rechte Dritter verletzen und darf auch bisher nicht veröffentlicht sein (gedruckt oder online).
      • Angenommene Beiträge werden in Form eines E-Books veröffentlicht.
      • Jeder Autor und jede Autorin erhält im Falle der Veröffentlichung einen branchenüblichen Verlagsvertrag.
      • Die Beiträge sollten in einheitlicher Rechtschreibung verfasst sein.
      • Schriftart: neutral und gut lesbar (Empfehlung: Courier oder Arial)
      • Dateiformat: .rtf, .doc oder .odt
      • AutorInnen erhalten eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
      • Die Anthologie erscheint voraussichtlich im Herbst 2018.
      • Einsendung bis zum 1. Februar 2018 an verlag@ohneohren.com mit dem Betreff „Exil“. Gehen bis zum genannten Zeitpunkt insgesamt zu wenige Geschichten für eine Veröffentlichung ein, wird die Frist zur Einsendung verlängert.

      Honorierung:
      Die AutorInnen erhalten 30 % des Nettoverkaufspreises pro E-Book. Diese 30 % werden zu gleichen Teilen zwischen den in der Anthologie vertretenen AutorInnen aufgeteilt. Außerdem erhält jede(r) AutorIn 2 Freiexemplare (Code-Form zum Download) und kann die Anthologie günstiger erwerben (AutorInnenrabatt von 30 %). Es gibt keine Verpflichtung zur Mindestabnahme einer bestimmten Stückzahl von Büchern. Eine eventuelle spätere Drucklegung der Anthologie ist nicht ausgeschlossen, die Erstausgabe erscheint aber ausschließlich als E-Book.

      Veranstalter:
      Verlag ohneohren, Wien

      Quelle: ohneohren.com/ausschreibung2

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      01.02.2018

      Thema der Ausschreibung: Halloween

      Inhaltliche Anforderungen: Kürbisse, Süßes oder Saures, Monster, Grusel, Kostüme und Masken – all das gehört zu Halloween.
      Für unsere Anthologie suchen wir fünf von diesen Schlagworten inspirierte Geschichten über den gruseligsten Tag im Jahr, um der jugendlichen Zielgruppe kalte Schauer über den Rücken zu jagen.
      Zum Inhalt: jugendliche Protagonisten, rund um Halloween, keine Erotik

      Umfang:
      Zum Text: in sich abgeschlossen, keine Kapitel, 15.000 bis 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen.

      Teilnahmeberechtigung: Die Geschichte muss aus deiner eigenen Feder stammen. Sie darf noch nicht anderweitig veröffentlicht worden sein

      Honorierung: Jeder in die Anthologie aufgenommene Autor erhält anteilsmäßig Honorar. Bei einer Veröffentlichung erhältst du ein E-Book und eine Printausgabe als Belegexemplar

      Veranstalter: Kiel und Feder Verlag

      Quelle: kielundfeder.de/halloween.html

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      14.02.2018

      SpaceNet Award 2018

      Thema der Ausschreibung: Quintessenz

      Inhaltliche Anforderungen:
      Der SpaceNet Award 2018 steht unter dem Motto Quintessenz. Vom professionellen Autor über den literarischen Newcomer bis zum ambitionierten Photographen sind alle herzlich eingeladen, sich auch in der dritten Auflage des SpaceNet Awards der Herausforderung zu stellen und die „Quintessenz“ in phantasievolle Bilder und Geschichten umzusetzen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

      Umfang:
      Kurzgeschichte von max. 10.000 Zeichen ohne Leerzeichen

      Teilnahmeberechtigung:
      Das Einreichen der Geschichten, die unveröffentlicht sein müssen, erfolgt via Copy & Paste in ein Text-Eingabeformular auf der Homepage. Dort sind auch ausführliche Teilnahmebedingungen aufgeführt. Unter anderem geht es um die Einräumung von Rechten an den Texten. Bitte genau durchlesen!
      Die Gewinner werden am 23. April 2018 per E-Mail benachrichtigt. Die Gewinnübergabe findet am 29. Juni 2018 im Rahmen einer Abendveranstaltung statt.

      Honorierung:
      1. Preis: 2.500 Euro; 2. und 3. Preis: 200 Euro
      Nachwuchspreis: 200 Euro
      Die besten Beiträge aus allen Kategorien werden in einem Buch veröffentlicht.

      Veranstalter: SpaceNet AG

      Quelle: spacenet-award.space.net/mitmachen/index.html

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      15.02.2018

      „Begegnungen“ – Aphorismen-Wettbewerb 2018

      Thema der Ausschreibung: Begegnungen

      Inhaltliche Anforderungen:
      Der Wettbewerb fasst das Thema weiter: Zu den Spielarten der Begegnung im Alltagsleben, vom T-Shirt über den Kalender bis zum Bierdeckel, zählen neben der Begegnung mit Literatur und mit Menschen auch die Begegnung mit Ländern und Landschaften, mit Situationen und – wer weiß? – mit Tieren. Gut möglich, das Sie die Begegnung als Entgegnung verstehen. Und steckt nicht auch die Gegnerschaft etymologisch noch in der Begegnung?

      Umfang: max. 3 Aphorismen

      Teilnahmeberechtigung:
      Senden Sie bitte maximal drei Aphorismen zu diesem Themenfeld bis zum 15. Februar 2018 per Mail an: aphorismus@hattingen.de.
      Wir bitten um Beachtung, dass nach der Juryentscheidung nur die Gewinner/innen und diejenigen, die Aufnahme in der Wettbewerbsanthologie finden, benachrichtigt werden.
      Bitte mailen Sie auch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie, falls Sie gewonnen haben, persönlich informieren können. Die eingereichten Aphorismen werden nicht an Dritte weitergegeben; die Daten werden nach der Juryentscheidung gelöscht.
      Die Gewinner/innen erklären sich bereit, ihre Aphorismen für die Anthologie sowie für unsere Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine Publikation mit den Beiträgen der Gewinner/innen wird den Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren abschließend dokumentieren.
      Die Präsentation der Anthologie mit Lesung der Preisträger/innen wird voraussichtlich im Rahmen einer Sonntagsmatinee am 10. Juni 2018 in Hattingen, Altes Rathaus, Untermarkt 2, erfolgen.

      Honorierung:
      Diese Preise werden vergeben:
      1. Preis 300 Euro und der „Hattinger Igel“, eine Radierung des Künstlers H. J. Uthke;
      2. Preis 200 Euro;
      3. Preis 100 Euro.
      Beim 4. bis 10. Preis handelt es sich um Sachpreise, vorzugsweise Buch-Gutscheine. In die Anthologie werden Aphorismen der ersten dreißig Autoren / Autorinnen und weitere Einzeltexte aufgenommen.

      Veranstalter:
      Förderverein DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) Hattingen e.V.
      in Kooperation mit der Stadt Hattingen: Fachbereich Weiterbildung und Kultur

      Quelle: dapha.de/aktivitaeten/wettbewerbe/

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      28. Februar 2018

      Thema der Ausschreibung: Kulinarische Kurzkrimis aus Fernost

      Inhaltliche Anforderungen:Asien ist ein Kontinent voller Vielfalt und Gegensätze. Während ehrwürdige Tempel in Staunen versetzen, und die Millionenstädte Chinas uns den Atem rauben, laden die Strände Thailands zum Entspannen ein. Auch die asiatische Küche hat sich mittlerweile weltweit einen festen Platz erobert und ist aus unserer kulinarischen Landschaft nicht mehr wegzudenken.
      Vor diesem Hintergrund sucht die Herausgeberin Christina Wermescher Genusskrimis mit den folgenden drei Komponenten:
      Handlungsort der Kurzgeschichte ist Asien. Dafür reicht es nicht, den Protagonisten Mao zu nennen. Asiatische Kultur, Eigenheiten und/ oder Orte müssen authentisch in der Geschichte vorkommen.
      Euer Kurzkrimi braucht einen kulinarischen Bestandteil. Außerdem wäre es schön, wenn Ihr ein passendes Rezept mitschicken würdet. Dies ist jedoch keine Pflicht.
      Und die letzte Komponente ist, was jeder Krimi braucht: Ein Verbrechen. Hier seid Ihr völlig frei.

      Umfang:
      Pro AutorIn können max. 2 Texte eingereicht werden, Umfang je Geschichte max. 15 Normseiten (30 Zeilen zu jeweils max. 60 Anschlägen).

      Teilnahmeberechtigung:
      Der/ die AutorIn versichert, dass der Text von ihm/ ihr selbst verfasst worden ist und keinerlei Rechte Dritter verletzt. Er/ sie erklärt sich damit einverstanden, dass der Text eventuell im Rahmen der geplanten Anthologie lektoriert und veröffentlicht wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Eurer Geschichte eventuell ein anderes Rezept zugeordnet wird.


      Honorierung: Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei finanzielle Verpflichtungen für die AutorInnen. Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 10 % vom tatsächlich erzielten Verlagserlös ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten AutorInnen aufgeteilt. Des Weiteren erhält jede(r) angenommene AutorIn zwei Freiexemplare und kann weitere Exemplare der Anthologie zum Autorenrabatt erwerben (40% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis). Die AutorInnen sind weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.

      Veranstalter: Herausgeberin: asiakrimi@wermescher.net

      Quelle: autorenwelt.de/verzeichnis/auf…echen-s%C3%BC%C3%9F-sauer

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      28.02.2018

      KARUSSELL Nr. 8 – #SchoenLuegen

      Thema der Ausschreibung: #SchoenLuegen

      Inhaltliche Anforderungen:
      Im Herbst 2016 widmete sich KARUSSELL schon einmal der Lüge. Seither hat sich die Brisanz des Themas in einem unvorstellbaren Maße verschärft. Die vierte Wuppertaler Literatur Biennale, welche vom 08. bis 19. Mai 2018 stattfinden wird, hat sich nun das Thema »#SchoenLuegen« auf die Fahnen geschrieben. KARUSSELL ist Teil dieses Literaturfestivals, und so widmen wir unser Heft im Mai 2018 ebendiesem unerschöpflichen Thema und akzentuierten es neu:
      Schon der Held der Odyssee ist ein brillanter Lügner, der seine Gegner täuscht und überlistet. Die Lüge ist schlau und kreativ, sie schafft eine »Gegen-Wahrheit«. Wir zeigen Sympathie für die Pinocchios, Münchhausens, Eulenspiegels und Felix Krulls dieser Welt. Lügen kann ein rebel¬lischer Akt sein. In der Psychologie heißt es, Selbstbetrug führe zu Phobien oder Depressionen. In Ibsens Wildente allerdings hält eine Figur dagegen: »Wenn Sie einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge nehmen, so bringen sie ihn gleichzeitig um sein Glück«. Für Friedrich Nietzsche war die Welt »falsch, grausam, widersprüchlich, verführerisch, ohne Sinn«, er leitete daraus ab, dass wir die Lüge brauchen, um in einer derart abstoßenden Welt zurechtzukommen.
      Der aktuelle Gebrauch des Adjektivs »postfaktisch« signalisiert, dass die Möglichkeiten der Unterscheidung von Fakten und Fiktion zur Disposition stehen, wenn nicht gar ad absur¬dum geführt zu werden drohen. Die Digitalisierung unserer Kommunikationswege bringt eine Beschleunigung der Informationsvermittlung mit sich. Dies verlangt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, an Befähigung zur Differenzierung und Bewertung von Quellen. Was sind Fake-News? Wer erzählt welche Geschichte und wer welche Fakten? Verschwörungstheorien torpedieren die Glaubwürdigkeit vermeintlich verlässlicher Quellen.
      Der Literatur kommt bei der Verarbeitung von Wirklichkeit eine hervorstehende Rolle zu. Ihr Kern ist die Fiktion – die Lüge, die es wiederum ermöglicht, sich die Wirklichkeit in ihrer Komplexität anzuverwandeln. »#SchoenLuegen« verweist ex negativo auf das Verborgene, Ver¬drängte. Die Qualität von Literatur ist es, eben dieses Verdrängte und Verborgene, das Aus¬gegrenzte in der Fiktion sichtbar zu machen. Die Kunst – wie die Lüge – erfindet, träumt, phantasiert, kann in dieser Funktion überlebenswichtig sein, und entblößt nicht selten dabei eine tiefere Wahrheit.

      Umfang:
      Die Texte sollten idealerweise einen Umfang von 4 Seiten haben, 10 Seiten maximal jedoch nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen in Absprache mit den AutorInnen vor.
      • Schriftgröße 12 / Zeilenabstand 1,5 / Max. 30 Zeilen / Dateiformat: doc.

      Teilnahmeberechtigung:
      Erwünscht sind bisher unveröffentlichte Texte. Bei veröffentlichten Texten liegt es in der Verantwortung der Autorin / des Autors, etwaige rechtliche Einschränkungen im Vorfeld auszuräumen und uns dies schriftlich mitzuteilen. Die Werke müssen frei von Rechten Dritter sein. Bei Annahme gilt die eingereichte Textfassung als Druckfassung.
      • Schriftgröße 12 / Zeilenabstand 1,5 / Max. 30 Zeilen / Dateiformat: doc.
      • Kurzvita mit Namen, E-Mail und Anschrift bitte beifügen.
      • Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
      • Einsendungen erbitten wir bis zum 28. Februar 2018 an die Mailadresse:
      karussell-redaktion@online.de
      sowie zusätzlich in 3-facher Ausfertigung an die Postadresse:
      Karussell-Redaktion, z.H. Torsten Krug, Hünefeldstr. 81, 42285 Wuppertal

      Honorierung:
      Alle veröffentlichten Autor*innen erhalten als Honorar zwei Belegexemplare.

      Veranstalter:
      Karussell, Literaturzeitschrift, Wuppertal

      Quelle: facebook.com/notes/karussell/a…tarbeit/1136676503129561/