Mai 2020

      04.05.2020

      Villacher Literaturpreis
      „Die Nacht der schlechten Texte“


      Inhaltliche Anforderungen:
      Der Verein Wortwerk veranstaltet zum nunmehr 15. Mal den Literaturwettbewerb „die Nacht der schlechten Texte“. Eingereicht werden können „schlechte Texte“ aller Art, Prosa, Lyrik, auch Songtexte, (Kurz-)Dramen, Essays etc.

      Es geht darum, absichtlich einen „schlechten Text“ zu verfassen, d.h. „frei von konventionellen Mustern und ohne Angst vor dem Scheitern“. In der Originalausschreibung heißt es hierzu weiter: „Ziel des Wettbewerbs ist es nicht nur, neue literarische Texte zu schaffen, sondern dabei zu Ausdrucksformen zu finden, die reine „Wasserglas-Lesungen“ überschreiten.“

      Umfang:
      Bei rein literarischen Texten maximal 7 Seiten. Bei einer grenzüberschreitenden Präsentation (Video, Performance o.ä.) gilt eine maximale Aufführungsdauer von 7 Minuten.

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte

      Honorierung:
      Es soll ein Preisgeld von 750,- EUR vergeben werden. Darüber soll ein Publikumspreis vergeben werden, dessen Höhe jedoch vom Publikum abhängig ist.

      Veranstalter:
      Verein Wortwerk, Villach/Österreich

      Link zur Originalausschreibung:
      autorenwelt.de/verzeichnis/foe…acher-literaturwettbewerb



      24.05.2020

      PERGamenta Literaturpreis
      „SCHRITTweise“


      Inhaltliche Anforderungen:
      Die Stadtgemeinde Perg in Österreich schreibt zum zweiten Mal einen Literaturwettbewerb aus. Das Thema des aktuellen Wettbewerbes lautet „SCHRITTweise“. Eingereicht werden können Kurzgeschichten, die in einem nachvollziehbaren Zusammenhang zum Thema stehen.

      Als Hintergrund für die Wahl des Themas führt die Stadtgemeinde Perg aus: „Die noch junge Stadt Perg hat in den vergangenen Jahrzehnten eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben. Aus der umliegenden Region, dem ganzen Bundesland und darüber hinaus wird auf die aufstrebende Kleinstadt geblickt, die seit Jahren mit dem Slogan „Perg … die Stadt bewegt“ auf sich und ihre positive Entwicklung aufmerksam macht. Eine Entwicklung, die in kleinen, aber langsam und ständig wachsenden Schritten vorangetrieben wird. Längst wird Perg als pulsierender Wirtschaftsstandort und beliebte Schulstadt wahrgenommen, den ländlichen Charakter und die „Gemütlichkeit“ eines großen Dorfes will man sich aber bewusst erhalten. Denn auch global betrachtet hat nicht jeder rasante Fortschritt auch immer Verbesserungen gebracht. In vielen Bereichen rudert man wieder zurück oder sucht bewusst nach „Entschleunigung“. Für unsere Gesellschaft, unsere Umwelt und die Zukunft der nächsten Generationen …“

      Auf diesen Hintergrund kann – muss aber nicht – in der Kurzgeschichte eingegangen werden.

      Umfang:

      Maximal 6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte; nur ein Text pro Teilnehmer

      Honorierung:
      Es ist eine Preisverleihung für den 27.11.2020 geplant mit einem Jurypreis in Höhe von 1.000,- EUR und einem Publikumspreis von 500,- EUR, außerdem ist ein Sonderpreis in Höhe von 300,- EUR für junge Autoren bzw. Autorinnen bis 20,99 Jahre ausgelobt. Daneben soll eine Anthologie mit den besten Beiträgen herausgegeben werden, wobei ein Honorar nicht gezahlt wird, aber die Autoren der veröffentlichten Geschichten ein kostenloses Belegexemplar erhalten.

      Veranstalter:
      Arbeitskreis PERGliest, c.o. Stadtgemeinde Perg, Österreich

      Link zur Originalausschreibung:
      perg.at/pergamenta/#toggle-id-1



      31.05.2020

      Literatur-Wettbewerb des Geest-Verlages
      „Rette sich, wer kann?“

      Inhaltliche Anforderungen:
      Eingereicht werden können Texte in den Kategorien Gedichte, Geschichten und Berichte zum Thema „Rette sich, wer kann?“ Das Thema trägt den Untertitel „Der kleine Alltag des Widerstands“. Thematisch geht es um „mutmachende Beispiele des Widerstands im ganz normalen Alltag - zugunsten eines solidarischen Miteinanders, eines couragierten Eintretens für Menschen, die als erste zu Opfern von Hass und rechtsextremem Nationalismus werden.“ Gesucht werden Texte , die von der Überwindung völkischen Denkens und von gelingendem gesellschaftlichen Zusammenhalt erzählen, die mit literarischen Mitteln Themen im gesellschaftspolitischen Spannungsfeld beschreiben und diskutieren, die Aufgaben ansprechen, die unsere Gesellschaft zu lösen hat.

      In der Originalausschreibung ist von rechtsnationalen Parteien die Rede, geschürtem Hass und schleichender Verrohung, Häme und Hetze gegen behinderte Menschen, gegen Menschen anderer Herkunft, anderen Glaubens oder anderer sexueller Orientierung. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Originalausschreibung verwiesen.

      Eingereicht werden können Gedichte, Reportagen, Erzählungen, Kurzgeschichten, Novellen, Fabeln oder fiktive Nachrichten.

      Umfang:

      Maximal drei Gedichte oder eine Geschichte oder ein Bericht, mit einer maximalen Länge von sechs DIN A4-Seiten.

      Teilnahmeberechtigung:

      Nur unveröffentlichte (d.h. auch nicht im Internet veröffentlichte) Texte.

      Honorierung:
      Für jede der drei Kategorien ist ein Preisgeld in Höhe von 200,- EUR für den Siegerbeitrag ausgelobt. Es soll ein Abdruck ausgewählter Texte in einer Anthologie erfolgen; ein Honorar wird nicht gezahlt, die Autoren der veröffentlichten Texte erhalten jedoch ein Belegexemplar.

      Veranstalter:
      Geest-Verlag GmbH & CO. KG, Vechta-Langförden

      Link zur Originalausschreibung:
      geest-verlag.de/ausschreibunge…gedichten-geschichten-und