Oktober 2022

      Oktober 2022

      01.10.22

      „Biokalypse“
      Eridanus Verlag


      Inhaltliche Anforderungen:
      Für eine Anthologie des Eridanus Verlages werden Geschichten zum Thema „Biokalypse“ gesucht. Es soll sich um Geschichten des Genres Science-Fiction handeln; erlaubt sind dabei auch Unterkategorien wie Cyberpunk, Space Opera, Military-SF, Cli-Fi, Alternative Realität und ähnliches. Die Geschichten sollen sich an ein erwachsenes Publikum richten und dürfen angemessene Erotik, Action sowie tiefschwarzen Humor enthalten. Pornographie und Gewaltverherrlichung werden nicht gewünscht.

      Zum Thema heißt es in der Originalausschreibung: „Die Zukunft sollte zum Paradies auf Erden werden, den kreativen Geist stimulieren und den Menschen ein Leben in Wohlstand und Seelenruhe, sowie ausreichend Raum zur Selbstverwirklichung und -optimierung bieten. Doch dank Bio-Modifikationen, Synthetik-Drogen und biologischen Katastrophen steht die Menschheit nun am Rande der Biokalypse ...“

      Umfang:
      Mindestens 18.000 und maximal 30.000 Zeichen, jeweils inklusive Leerzeichen. Nur ein Text pro Autor.

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte

      Honorierung:
      Es ist beabsichtigt, die besten Beiträge in einer Anthologie des Verlages zu veröffentlichen. Die Autoren der dort veröffentlichten Texte sollen ein kostenloses Belegexemplar erhalten, sowie ein Autorenhonorar in Höhe von insgesamt 5 % für jedes verkaufte Printexemplar, verteilt auf die Anzahl der Autoren.

      Veranstalter:
      Eridanus Verlag, Jana Hoffhenke, Bremen

      Link zur Originalausschreibung:
      eridanusverlag.de/ausschreibungen.html



      01.10.22

      „Absturz“
      Grauer Greif

      Inhaltliche Anforderungen:
      Das österreichische Magazin derGREIF sucht für seine sechste Ausgabe Texte zum Thema „Absturz“. Weitere Vorgaben zum Thema gibt es nicht. In der Originalausschreibung heißt es diesbezüglich: „(…)erlaubt ist was gefällt – auch über Genregrenzen hinweg.“

      Umfang:
      Bei Prosa maximal 5.000 Zeichen inklusive Leerzeichen; bei Lyrik maximal drei Gedichte.

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte

      Honorierung:
      Die besten Texte sollen im Magazin derGreif veröffentlicht werden. Außerdem ist eine Vertonung und Verlinkung der Tonspur auf der Webseite des Veranstalters beabsichtigt. Es ist außerdem eine Veranstaltung geplant, bei der die besten Texte von Schauspielern interpretiert und einem Publikum vorgestellt werden sollen.

      Veranstalter:
      Kunstkollektiv Grauer Greif, Isabel Folie und Luca Pümpel

      Link zur Originalausschreibung:
      grauergreif.at/



      15.10.22

      Schall & Rauch
      Literaturzeitschrift & radieschen

      Inhaltliche Anforderungen:
      Die österreichische Literaturzeitschrift & radieschen sucht Texte für ihre 64. Ausgabe zum Thema „Schall & Rauch“. Die Texte dürfen nicht den Titel der Zeitschrift tragen.

      Umfang:

      Bei Prosa maximal 6.000 Zeichen, bei Drama maximal 5.000 Zeichen, bei Lyrik maximal 2.500 Zeichen, jeweils inklusive Leerzeichen.

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte. Es dürfen nur Texte eines Genres eingereicht werden. Bereits einmal bei & radieschen eingereichte Texte sollen nicht noch einmal eingereicht werden.

      Honorierung:
      Die besten Texte sollen in der Zeitschrift veröffentlicht werden. Die Autoren der veröffentlichten Texte sollen ein Belegexemplar erhalten.

      Veranstalter:
      ALSO – Anno Literatur Sonntag, Andreas Plammer, Wien

      Link zur Originalausschreibung:
      radieschen-literaturzeitschrift.at/texte-einsenden/



      15.10.22

      Literaturzeitschrift Am Erker
      „Abenteuer“


      Inhaltliche Anforderungen:
      Für ihre 84. Ausgabe sucht die Literaturzeitschrift „Am Erker“ Prosa und Lyrik zum Thema „Abenteuer“. Es geht um echte oder erdachte Abenteuer, „(…) hin zu fremden Ufern, exotischen Begebenheiten oder in die Labyrinthe des Alltags. Dahin, wo die Welt noch nicht gezähmt ist. Seien Sie, mit Walter Benjamin, ein Mohikaner in den Schluchten der Städte oder ein Fährtensucher im Dschungel des Fremden. Auch Essays über literarische Entdeckungen abseits der ausgetretenen Pfade sind selbstverständlich hochwillkommen.“ (Zitat der Originalausschreibung)

      In der Originalausschreibung heißt es ferner: „(…) In der Regel finden die spektakulärsten Abenteuer im Kopf statt. Daher widmen wir dieses Heft all den Gehirnkapriolen und Wüstenkarawanen der Einbildungskraft. Vom ehemals unschuldigen Kinderspaß wie 'Cowboy und Indianer' bis zu erotischen Fantasien - wir laden ein zum literarischen Spiel. Dem, was Ortega y Gasset noch als "kindisches Vergnügen an Abenteuern" abgetan hat, möchten wir Tür und Tor öffnen (…)“

      Umfang:
      Maximal 10.000 Zeichen inklusive Leerzeichen.

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte

      Honorierung:
      Die besten Texte sollen in der 84. Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht werden.

      Veranstalter:

      Am Erker, Fiktiver Alltag e.V., Münster

      Link zur Originalausschreibung:
      am-erker.de/84.php



      15.10.22

      „Was für …“
      28. Deutscher Kurzgeschichtenwettbewerb – zuendeln.de bzw. brennt! GmbH


      Inhaltliche Anforderungen:
      Zum Wettbewerb eingereicht werden sollen Kurzgeschichten zum Thema „Was für …“. Gemeint ist eine Jugendfloskel, die Unverständnis gegenüber dem Angesprochenen zum Ausdruck bringt, im Sinne von „Was soll das?“, also ein emotionaler Kommentar zu einem rätselhaften Verhalten. In der Originalausschreibung heißt es zum Thema:

      „Ob bei der Bezahlung unendlicher Budgets, die jetzt aufgerufen werden – von der Finanzierung des 9-Euro-Tickets über die Militärausgaben über die Energieverteuerung über die Flüchtlingskrisen – über die Entstehung von Wahrheitsdoktrinen, die andere Ansichten nicht mehr zulassen wollen: Meinungsverschiedenheiten enden nicht nur im Streit, sondern auch in Hass – und daraus folgende Brüche trennen selbst Freund- und Partnerschaften. Was für! Wir wollen das Klima schützen und drucken täglich Milliarden Kassenzettel aus, weil das Finanzamt Pfründe zu schützen glaubt, während es noch immer Steuerparadiese gibt. Krieg ist unendlich grausam; man darf ihn nicht führen und nicht provozieren. Viele benutzen Handies, deren Rohstoffe von Kinderhand geschürft sind. Was für! Warum predigen wir die Demokratie als höchstes Gut, die Machtstruktur in unseren Unternehmen aber ist despotisch? Warum ist Pflege und Krankenarbeit noch immer nicht besser bezahlt? Warum kann man elektronische Geräte kaum reparieren, nur wegwerfen. Auch privat oder im Alltag reihen sich solche ‘Was für …’-Situationen aneinander. Neuerdings kostet die Eiskugel im Eisladen nicht mehr 1,50, sondern 2 Euro. ‘Inflation’, sagt der Eisverkäufer entschuldigend. Die Selbstverständlichkeit, mit der sich die einen einladen lassen beim Essengehen? Andere, die immer schnell den besten Platz am Tisch besetzen? Warum betrügt deine beste Freundin ihre große Liebe? Was für!“

      Umfang:
      11.000 bis 13.000 Zeichen ohne (!) Leerzeichen

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Texte; nur ein Text pro Teilnehmer.

      Honorierung:
      Es sollen ein Jurypreis in Höhe von 500,- EUR und Publikumspreise in Höhe von insgesamt 2.000,- EUR vergeben werden. Für die Vergabe der Publikumspreise ist eine Lesung Ende November 2022 vorgesehen. Es ist ferner beabsichtigt, die besten zwanzig Texte zu publizieren.

      Veranstalter:
      brennt! GmbH, Soyen

      Link zur Originalausschreibung:
      zuendeln.de/?p=8005



      31.10.22

      Scivias – Literaturpreis des Bistums Limburg
      „Zerstören. Die Dinge. Die Sprachen. Die Seelen.“

      Inhaltliche Anforderungen:
      Der Scivias-Literaturpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Diesjähriges Thema ist „Zerstören“. Eingereicht werden sollen Texte über das Zerstören, auch über Zerstörer und Zerstörte. In der Originalausschreibung heißt es weiter zum Thema:

      „(…)suchen wir Geschichten, die dieser Sinnlosigkeit, Ungerechtigkeit, Gnadenlosigkeit und dem Chaos ins Auge blicken, und die sie in den Prozess des Erzählens hineinnehmen. Wie Schriftsteller*innen seit Jahren der Welt zeigen, z. B. Halya Shyyan und Serhiy Zhadan aus der Ukraine, können erzählerische Texte die scheinbare Universalität von Gewalt und Verwüstung in Frage stellen durch Augenblicke sprachmächtiger Selbstbehauptung. Während die Bilder des Kriegs sich rings täglich mit neuem Entsetzen verdichten, ermutigen wir dazu, mit den vielen Schichten und Ebenen des Zerstörens erzählerisch umzugehen. Sind wir, wie die amerikanische Lyrikerin Denise Levertov einmal meinte, tatsächlich nur Flöhe auf dem Rücken des Leviathans, Insekten vor der enormen Größe der Vernichtung? Oder ist es ganz anders: Sind wir unermüdliche, unbesiegbare Erbauer*innen auf wackligem Grund? Wir erbitten Erzählungen in der deutschen Sprache, die selbst zwischen Morden und Trümmern sich neu zum Erzählen durchringen musste in unzähligen Versuchen des Stammelns und gebrochener Lieder, auch vor dem Hintergrund des Schweigens und Lügens. Unter dem Eindruck, dass Katastrophen sich auch ereignen, wenn ihnen ein intellektuelles Versagen vorausgeht, ein „failure of imagination“, stellen wir den SCIVIAS-Literaturpreis unter dieses schmerzhafte Thema.“

      Umfang:
      Maximal 10 Seiten a 2.500 bis 3.000 Zeichen inklusive Leerzeichen

      Teilnahmeberechtigung:
      Nur unveröffentlichte Geschichten

      Honorierung:
      Es sollen zwei Preise vergeben werden: Ein Literaturpreis sowie ein Förderpreis für junge Autorinnen bzw. Autoren bis 25 Jahre. Der Literaturpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 EUR ausgeschrieben, der Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,- EUR. Die Preisträger sollen von einer Jury ermittelt werden. Außerdem ist ein Abdruck der besten Beiträge beabsichtigt.

      Veranstalter:
      Katholische Akademie Rabanus Maurus und Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg

      Link zur Originalausschreibung:
      bistumlimburg.de/beitrag/scivi…istums-limburg-startet-1/